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„Halleluja und Kütson tanzt Salsa im Gospelkonzert“

so lautete der Titel eines Zeitungsberichtes in der Rheinischen Post über unser Konzert im Seidenweberhaus am 20.1.2020.  Diese seltsam anmutende Titelzeile deutet schon auf die Ungewöhnlichkeit dieses Konzertes hin.

Wir hatten das unglaubliche Glück und durften wieder gemeinsam mit anderen  Chören (Family of Peace Gospel Singers, Gospelchor Voices und dem Chor der Liebfrauenschule Mühlhausen) an dem Chorkonzert der Theaters Krefeld-Mönchengladbach teilnehmen. Zwei Konzerte -jeweils eins in Mönchengladbach und eins in Krefeld-  waren die Krönung eines manchmal anstrengenden Probenmarathons zu Beginn des Jahres. Es war wieder eine sehr bereichernde Erfahrung mit den anderen Chören (ca 140 Aktive) , den Niederrheinischen Sinfonikern, der tollen Band, Njeri Weth  als Solistin und unserem Chorleiter Gabriel Vealle als Moderator, Solist und Dirigent und einem gutgelaunt mittanzenden Mihkel Kütson.

Wieder einmal trafen die lebensfrohe und spontane Art des Gospel auf die ansonsten präzise und  geradlinige Art des Sinfonieorchesters. Gerade diese vermeindlichen Gegensätze führten aber zu einem ungewöhnlichen und begeisterndem Ganzen. Drei Zugaben, jede Menge Applaus, mittanzendes Publikum und strahlende Gesichter bei den Konzertbesuchern sprechen da schon für sich. Es ist als Chorsänger immer ein besonderer Moment, wenn man merkt, dass die eigene Energie und der Spaß beim Publikum auch ankommt und sogar reflektiert wird!  Einfach Großartig.

Wir bedanken uns bei Allen vor und hinter den Kulissen, die dies für uns möglich gemacht haben. 

Insbesondere Herrn Generalmusikdirektor Mihkel Kütson für seine Geduld, Herrn Jakob Stauder, der uns als Chorleiter der beiden anderen Chöre sehr engagiert die richtigen Töne eingetrichtert hat und den Sinfonikern, die sich auch nicht von tanzenden Chorsängern, jazzigen Soloeinlagen und wackelnden Podesten haben aus der Ruhe bringen lassen…

Und nicht zuletzt gilt unser Dank wieder unseren Fans und Zuhörern, ohne Euch würde es diese Konzerte auch nicht geben!

Und vielleicht sehen wir uns dann in zwei Jahren wieder in dieser Runde…